Next Generation: Neues Denken für die Wirtschaft

Die aktuelle Studie im Überblick

Mit welchen Teilen der Wertschöpfungskette verdienen Unternehmen in Zukunft ihr Geld? Muss und kann sich der Mittelstand neu erfinden, um in der nächsten Generation seine Position halten bzw. ausbauen zu können? Wie kommt „neues Denken“ in die Unternehmen?

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Kernergebnisse der Studie

  • Knapp jedes zehnte Unternehmen ist ein „Digital Native“. Gute Geschäfte sind auch in reifen Märkten möglich, Modernisierungsbedarf wird aber unterschätzt.
  • 39 Prozent der Unternehmen stehen vor einem Führungswechsel: Die Chance für grundlegende Veränderungen wird aber häufig nicht genutzt – hoher Beratungsbedarf bietet Potenziale für die Bank.
  • Junge Führungskräfte und erfahrene „Neueinsteiger“ sorgen für neues Denken. Ältere Führungskräfte treiben Produktinnovationen voran.
  • Unternehmen erwarten neue Formen zur Finanzierung. Potenzial zur Digitalisierung besteht auch jenseits des Zahlungsverkehrs – und ist generationsübergreifend gewünscht.

Jung, kreativ und mit neuer Perspektive

Next Generation auch bei der Illustration der Studie: Passend zum Thema durften dieses Mal Nachwuchskünstler in einem über die sozialen Netzwerke ausgelobten Kreativwettbewerb ran. Welchen Blick sie auf die nächste Generation Wirtschaft hat, erklärt Gewinnerin Vernessa Himmler im Video-Porträt.

Alle Ergebnisse zur Studie im Überblick

  • Knapp jedes zehnte Unternehmen ist ein „Digital Native“. Gute Geschäfte sind auch in reifen Märkten möglich, Modernisierungsbedarf wird aber unterschätzt.

Neun Prozent der Unternehmen ist jünger als zehn Jahre, die Hälfte wurde erst in den letzten 30 Jahren gegründet. Insgesamt verfügt der deutsche Mittelstand jedoch über große Erfahrung: Das Durchschnittsalter beträgt 44 Jahre, und ein Blick auf Unternehmensalter und Marktreife zeigt: Unternehmen „altern“ mit ihren Märkten. Da auch in reifen Märkten gute Geschäfte möglich sind, unterschätzen viele Unternehmen den Modernisierungsbedarf. Sie konzentrieren sich eher auf die bessere Qualifikation ihrer Mitarbeiter als auch die Weiterentwicklung ihrer Angebotspalette.

  • 39 Prozent der Unternehmen stehen vor einem Führungswechsel: Die Chance für grundlegende Veränderungen wird aber häufig nicht genutzt – hoher Beratungsbedarf bietet Potenziale für die Bank.

Insgesamt müssen zwei Drittel der Unternehmen im laufenden Jahrzehnt einen Führungswechsel stemmen, meist aus altersbedingten Gründen. Ein künftiger Führungswechsel im Mittelstand weckt hohe Erwartungen: Er gilt offenbar als Chance, notwendige Veränderungen anzugehen und umzusetzen. Bei der Umsetzung besteht allerdings noch Nachholbedarf. Hier sind auch die Banken als Unterstützer gefragt. Das gefragte Themenspektrum geht weit über klassische Bankdienstleistungen hinaus, bis hin zur Anpassung von Geschäftsmodellen.

  • Junge Führungskräfte und erfahrene „Neueinsteiger“ sorgen für neues Denken. Ältere Führungskräfte treiben Produktinnovationen voran.

Junge Führungskräfte unter 40 Jahre und erfahrene „Neueinsteiger“, die älter als 40 und weniger als 5 Jahre im gleichen Unternehmen arbeiten, sind im Mittelstand die Ausnahme. Dabei sind sie es, die frischen Wind in die Unternehmen bringen: Sie setzen häufiger auf die vielzitierte Gründermentalität, schätzen Impulse von außen und legen ein anderes Tempo an den Tag.

  • Unternehmen erwarten neue Formen zur Finanzierung. Potenzial zur Digitalisierung besteht auch jenseits des Zahlungsverkehrs – und ist generationsübergreifend gewünscht.

Digitales Banking ist im Mittelstand angekommen. Und das ist keine Frage des Alters: Finanzgeschäfte werden schon heute mehrheitlich online abgewickelt, innovative Lösungen für die Finanzierung von Innovationen immer relevanter und neue digitale Service-Angebote generationsübergreifend erwartet.

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